Jahresschlussversammlung 2019

Jahresschlussversammlung 2019 beim Gesangverein Liederkranz 1903 Zellhausen

Verschoben: Neuer Termin wird bekanntgegeben

Die Tagesordnung ist wie folgt vorgesehen:


TOP 01: Begrüßung

TOP 02: Totengedenken

TOP 03: Mitgliederehrungen

TOP 04: Berichte Chorgruppen und Fastnachtsabteilung

a) Kinder- und Jugendchor Zellhausen

b) Frauenchor

c) La Cappella

d) Reine Männersache

e) Männerchor

f) Chorfreunde

g) Fastnachtsabteilung

TOP 05: Bericht Mitgliederstand

TOP 06: Bericht Rechner

TOP 07: Bericht Revisor

TOP 08: Entlastung Vorstand

TOP 09: Besetzung offener Vorstandsposten

TOP 10: Neuwahl Vorstand

TOP 11: Beitragsanpassung Kinder- und Jugendchor

TOP 12: Wahl Revisor

TOP 13: Ausblick 2020/2021

TOP 14: Verschiedenes

Änderungen zur Tagesordnung können bis Freitag, dem 13. November 2020 bei Frank Merget, Taunusstraße 2, 63533 Mainhausen schriftlich eingebracht werden.

Für den Gesundheitsschutz aller Teilnehmer in Zeiten der Corona-Pandemie wird ein Hygiene-Konzept vorgelegt. Alle Teilnehmer der Versammlung werden um Beachtung der Mundschutz- und Abstandsregeln gebeten.

Bildernachlese La Cappella Konzert 2019

Es war ein wunderschönes Konzert in St. Marien am 10. Nov. 2019. Toll wenn alles passt.

Wir bedanken uns im Besonderen bei

  • der Pfarrgemeinde St. Marien für den tollen Konzertrahmen in der immer warmen Kirche
  • bei unseren Zuschauern für die Begeisterung
  • der Kammerphilharmonie Mannheim für ihr hervorragendes Spiel
  • der überragenden Sopranistin Gloriela Villalobos
  • Thomas Gabriel an der Orgel
  • unseren hauseigenen Solisten Elisabeth Durschang und Christian Fröhlich
  • bei unseren Sponsoren, ohne die das Jubiläumskonzert nicht möglich gewesen wäre
  • bei allen Helfern, Organisatoren, Mittagsessenvorbereiter, Bänkerücker und Bühnenteiletransporter
  • und nicht zuletzt bei unserem Dirigenten Ralf Emge


Bilder (natürlich auch mit einem Dankeschön) von Erhard Bonifer


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Weihnachtskonzert 2019

Alle Chorgruppen eines Gesangvereins gleichzeitig in einem Programm und an einem Werk zusammen zu bringen ist ein kleiner Traum, der am 1.12.2019 im adventlichen Konzert wahr geworden ist.


Nach der Einstimmung durch Thomas Gabriel an der Orgel präsentierten die Chorfreunde adventliche Gesänge. Im Aschluß konnten der Kinder- und Jugenchor in den verschiedenen Altersgruppierungen und als Gesamtgruppe begeistern. Dazwischen war immer wieder Zeit für stimmungsvolle Lieder zum mitsingen.
Schluß- und Höhepunkt bildete die Adventskantate aller Chöre mit Sopran-Solo durch Katja Berker, Michelle Wirkner sowie Querflöten-Solo durch Sabrina Berktold und dem Komponisten Thomas Gabriel am Piano. Somit haben unsere Chorleiter Alfons Wolf, Katja Berker, Roman Zöller und Ralf Emge es wieder einmal geschafft durch ihre tolle Zusammenarbeit ein abwechlungsreiches einstündiges Konzert auf die Beine zu stellen.Dez2019-7Dez2019-2Dez2019-3Dez2019-4Dez2019-5Dez2019-6Dez2019-1

RMSZ gewinnt Meisterpreis beim Sakralen Chorwettbewerb in Bernbach

RMSZ gewinnt Meisterpreis und brilliert beim Sakralen Chorwettbewerb in Bernbach 27.10.2019

Nach dem erfolgreichen Abschneiden beim Internationalen Chorwettbewerb im Sommer 2018 in Llangollen/Wales zeigten sich die 40 Mann der Reinen Männersache Zellhausen am vergangenen Sonntag beim Sakralen Chorwettbewerb in Bernbach wieder hervorragend von Roman Zöller vorbereitet. In einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld mit insgesamt 7 Chören in der kleinen Männerchorklasse A1 und A2, in denen das Pflichtwerk „Pax“ von Josef Swider vorgetragen werden musste, konnten die Männer aus Zellhausen und der näheren Umgebung nicht nur bei dem Pflichtstück sondern auch mit dem anspruchsvollen „When I consider“ des weltberühmten Komponisten Vytautas Miskinis und dem Gospel „My Soul´s been anchored in the Lord“ von Moses Hogan in einer Bearbeitung von Peter Eklund die 2 Wertungsrichter Willi Becker und Professor André Schmidt total überzeugen.

clip_image002Die Messlatte wurde jedoch in der Kleinen Männerchorklasse bis 40 Mann bereits zu Beginn durch das junge 16-Mann-Ensemble La Cappella unter Veronika Bauer sehr hoch gesteckt, konnten diese doch mit einem super reinen klaren Sound Jury und Publikum inklusive der Sänger von RMSZ in der Kirche St. Bartholomäus begeistern. Ebenso auf hohem Niveau präsentierten sich die Sänger des Liederkranz Netphen mit Thomas Bröcher sowie das Auswahlensemble Lahnvokal unter Michael Blume. Hervorragend zeigte sich zum Schluss der beiden Klassen dann noch der Sängerbund Oberflockenbach mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren unter Hans-Joachim Karl mit den außergewöhnlichen Werken „I saw Eternity“ des britischen Komponisten Paul Mealor, der u.a. auch für die Hochzeiten des britischen Thronfolgepaares komponierte und dem Werk „Mis on Inimene“ des zeitgenössischen estnischen Komponisten Pärt Uusberg (*1986).

Die Spannung war im Anschluss an den Chorwettbewerb entsprechend groß und die „Reinen Männer“ aus Zellhausen fieberten aufgrund der top Leistungen in der Männerchorklasse etwas verunsichert der Wertungsbekanntgabe entgegen. Umso grösser war jedoch die Freude bei der Punktvergabe und der Kritik des Jury-Mitglieds Prof. André Schmidt. Denn speziell die Klasse und Dichte im Männerchorbereich konnte ihn überzeugen, ebenso wie die tollen jungen Bässe von La Cappella und aus Oberflockenbach sowie swingende 70-jährige, die auch noch begeisternd in englischer Sprache singen , wobei sich dies eindeutig auf den toll gesungenen Gospel der Reinen Männersache bezog, der auch mit 24,5 von max. 25 möglichen Punkten die höchste Bewertung aller gesungenen Stücke erhielt und Grundlage für die Durchschnittsbewertung von sensationellen 24,17 Punkten, sowie Klassenpreis und Meisterpreis (höchste Bewertung aller teilnehmenden Chöre) bildete.

Super zufrieden traten die Sänger dann die Heimreise an und freuen sich schon jetzt auf den Auftritt bei der Veranstaltung „Total Vokal“ der Sängervereinigung Mainflingen am Samstag, 2.11.2019, bei dem jedoch wieder die leichtere lockere Variante von RMSZ mit Hits u.a. von Frank Sinatra im Vordergrund stehen wird.

PS: Dass der mitswingende 70-jährige mittlerweile 87 Jahre alt ist, blieb der Jury allerdings verborgen und zeigt, wie jung das Singen bei der RMSZ hält. Neue engagierte und begeisterungsfähige Sänger vom tiefen Bass bis zum Countertenor sind jederzeit Freitags um 20.30 Uhr in Zellhausen willkommen und können sich gerne bei den Verantwortlichen des Chores vorstellen, stehen doch für 2020 spannende internationale Ziele an.

Närrisches Feuerwerk 2020

Nach 28 Jahren Sitzungspräsident ist’s für Volker Haus - „aus“!

Zellhausen – Ein über fünfstündiges närrisches Feuerwerk brannte der GV Liederkranz Zellhausen im Bürgerhaus-Saal ab. Nachdem Sitzungspräsident Volker Haus das närrische Publikum mit musikalischer Unterstützung von Richard Kress mit einem „Guten Tach do wär`n mer“ gesanglich begrüßte, hielt das Zellhäuser Prinzenpaar mit seinem Hofstaat Einzug. Stürmisch empfing die Narrhalla Prinz Erik I.(Ulrich) und Prinzessin Anna-Lena I.(Ritter)! Begleitet wurden sie von ihren beiden Pagen Marlene Giel und Franka Kohl, dem Till, Lisa Zimmermann und dem Prinzenfahrer Tobias Herr, der letztjährige Regent, sowie der ZFN-Garde. Dem 1.Vorsitzenden des ZFN, Thomas Ritter blieb es vorbehalten, Gottfried Kittel und Jürgen Guttmann für ihr Engagement in der Zellhäuser Fastnacht mit einem Orden zu danken!

Danach gesellte sich das vom Zellhäuser Kerbverein gesandte Zellhäuser Kinderprinzenpaar 2020 dazu.

Prinz Jacob I.(Frei) und Prinzessin Charlotte I.(Prinz) machten dem närrischen Volk ihre Aufwartung und hatten sogar mit ihren beiden Pagen Jona Frei und Smilla Hibbeler noch ein Tänzchen in petto. Begleitet wurden die Jungregenten von den Hofdamen Anja Gutmann und Michaela Schubarth. Im Anschluss setzten die Mädels der ZFN-Garde unter der Leitung von Alessa Thiel und Zoe Thielking ein erstes tänzerisches Ausrufezeichen. 30 kleine Piraten waren nun bereit zum entern und erstürmten das Narrenschiff. Unter der musikalischen Leitung von Katja Berker sang sich der „Kinderchor Zellhausen“ in die Herzen der Zuschauer und die erste närrische Rakete des Abends war fällig. Danach folgte die Showtanz-Formation „Girlie-Power“ vom TKK Klein-Krotzenburg. Unter der Leitung von Dunja Petzold begeisterte diese junge Truppe mit ihrem Motto-Tanz „Explosion im Chemie-Saal“! Bei der Zugabe gesellte sich spontan Prinz Erik als erfahrener Männerballett-Tänzer hinzu. Im Anschluss folgte der erste Büttenvortrag des Abends. Es blieb dem Liederkranz-Fastnachts-Urgestein Horst Schlett vorbehalten, sich als „JUNGER ALTER“ mit 77 Lenzen noch einmal mit seiner humorvollen aber auch spitzfindigen Art von seinem närrischen Publikum zu verabschieden. Standing Ovations der Narrhalla und lang anhaltener Applaus für den Ausnahme-Fastnachter waren die Folge. Weiter ging es mit der als Boxer-Staffel auflaufenden Tanzformation „Young-Stars“ vom ZFN. Die jungen Damen rockten den Saal unter der Leitung von Lilli Rachor und Zoe Thielking!

Als Sauna-Sänger-Aufguß 03 brillierte das närrische Gesangs-Sextett „La ca bumstie“ vom vereinseigenen Gemischten Chor „la cappella“ in ihrer unnachahmlichen Art. Sabrina Berktold, Alexandra Weckford, Bärbel Malsy, Daniela Wolf, Frank Braun und Gitarrist Matthias Malsy „heizten“ dem närrischen Publikum dabei mächtig ein und sorgten gesanglich für so manch närrischen „Aufguss“! Nach einer wohlverdienten Pause ging es mit einer effektvollen LED-Light-Show spektakulär weiter, in dem das Zellhäuser KJG-Männerballett unter der Leitung von Alina Dambacher und Zoe Thielking der Narrhalla seine poppige Aufwartung machte. Die Rakete hatten sich folgende Jungs mehr als verdient: Christian Drei, Leon Lübke, Jonas Kopetz, Ben Beißel, Tobi Kaiser und Daniel Fritsch. Es folgten 13 feurige Spanierinnen mit ihrem Matador und Conductor Roman Zöller. Die närrische Abteilung des Liederkranz-Frauenchores verstand es zu südländischen Klängen alle Register zu ziehen. Die la Ola-Welle schwappte sofort auf das närrische Publikum über. Die Senoras Uschi Heller, Birgit Krämer, Petra Modro, Christiane Gutmann, Jutta Dallmann, Kathrine Engelbrecht, Christine Koch, Christina Dittrich-Schneider, Margit Schlett, Inge Bott, Elfriede Reuter, Sevalla Kittel und Sigi Reichelt erhielten dabei auch ein Ständchen von Sängern der Reinen Männersache. „Eine spanische Nacht in Zellhausen an Fassenacht“! Im Anschluss wurde die Geschichte der versunkenen Stadt Atlantis tänzerisch eindrucksvoll von der Showtanz-Formation des TV Großkrotzenburg unter der Leitung von Moritz Wetzel und Mona Haus zelebriert. Mit der auch hier fälligen Zugabe prasselte ein wahrer Konfetti-Regen auf das närrische Publikum nieder. Mit einer kokolorischen Glanzleistung in der Bütt, hatte der dem Liederkranz verbundene Thorsten Gallus die Lacher auf seiner Seite. Als vermeintliches Familienoberhaupt schilderte er gekonnt humoristisch davon, dass es gar nicht so einfach ist, sich als Mann in der eigenen Familie durchzusetzen. Danach wurde es Zeit für die Showtanzformation Sunrise vom ZFN. Unter der Leitung von „Schlangenbeschwörerin“ Mareike Bauer beeindruckten die 14 Mädels, diesmal als Sulaikas aus Tausend und einer Nacht mal wieder, dass sie aus der Zellhäuser Fastnacht nicht mehr wegzudenken sind.

Und dann kam es zum emotionalsten Programmpunkt an diesem historischen Abend. Nach 28 Jahren gab Volker Haus seinen Abschied vom Amt des Liederkranz-Sitzungspräsidenten bekannt. Ob und wie es mit der Fastnacht bei diesem traditionsreichen Gesangverein weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen.

Der Vorstand, vertreten durch Petra Modro und Daniela Wolf ließ es sich nicht nehmen, ihrem Volker zu danken und seine Frau Marion mit einzubeziehen. Dass dieser dabei die eine oder andere Träne verdrücken musste, war ihm dabei anzusehen. Doch keine Zeit für Lethargie, denn direkt danach hielt der Kölner Karneval Einzug im Bürgerhaus. Als Kölsche Mädchen begeisterten die ZFN-Mädcher mit ihrer tänzerischen Botschaft aus der Karnevals-Hochburg vom Rhein und ließen den Saal brodeln. Zu guter Letzt demonstrierten sich die Fastnachter der Zellhäuser „Reinen Männersache“ aus den Reihen der Gesangvereine Harmonie und Liederkranz durch den Saal auf die närrische Bühne. Friday for future, denn da ist Singstund‘, so das Motto und die Greta aus Schweden, alias Alex Sticksel, durfte natürlich auch nicht fehlen. Mit Zellhäuser Themen von Hopper bis zum geforderten „Reißt die Hütte ab“, mit dem das sanierungsbedürftige Bürgerhaus gemeint war, bestachen die Sänger unter der Leitung von Roman Zöller.

Zum Abschluss huldigte die Truppe ebenfalls noch einmal ihrem scheidenden Sitzungspräsidenten und sichtlich überraschten Mitsänger Volker. Zum großen Show down und unter den Klängen von Kapellmeister Richard Kress kamen alle Akteure nochmals auf die Bühne und die „Reine Männersache“ leitete mit „Rocking all over the world“ das Finale ein. Der Liederkranz bedankt sich bei allen Helfern vor und hinter der närrischen Bühne. Stellvertretend für alle, stehen die Bühnenhelfer, Anja und Yannik Thiel sowie Steffen Zilch. Ton und Licht wurden in gekonnter Manier von Tom Ulrich, Lukas Böhm und Klaus Zilch gesteuert.

VH - 2020

Halloween 2020

Wir bleiben auf Abstand, aber unsere Kürbisse stehen beisammen - gemeinsam sind wir stärker: Kinder- und Jugendchor Zellhausen

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Konzert im Rathausinnenhof

Chorgesang mit Abstand und Hygienekonzept – 13.09.2020

Gärten, Vereinsgrundstücke, Schulhöfe, das waren im Sommer für viele Chöre die angesagten Probenorte, um in der Corona-Pandemie mit Abstand und Hygieneregeln zu singen. Die Chorformationen Kinder- und Jugendchor, Reine Männersache und La Cappella aus Zellhausen haben mit ihren Chorleitungen Katja Berker, Roman Zöller und Ralf Emge und allen Sängerinnen threema-20200918-165046-d6b8b813477a2b7bund Sängern, die sich auf das Konzept einlassen konnten und wollten die Sommermonate genutzt, um ihr Repertoire aufzufrischen und zu pflegen. Daraus entstand die Idee, die Ergebnisse dieser besonderen Proben open-Air in einem kleinen Konzert zu präsentieren und somit ein musikalisches Lebenszeichen zu setzen. Aus den guten Erfahrungen mit Konzerten im Rathausinnenhof in Seligenstadt in der Vergangenheit entwickelten die Verantwortlichen des Liederkranz Zellhausen ein tragbares Konzept.

Und so präsentierten sich die Chöre am Sonntag, den 13.09.2020 bei wunderbarem spätsommerlichen Wetter vor dem Romanischen Haus. Aufgrund der begrenzten Besucherzahl wurde das gut einstündige Programm zweimal aufgeführt, so dass alle Chormusikinteressierten in den Genuss des abwechslungsreichen und stimmungsvollen Programms kommen konnten. La Cappella mit threema-20200918-165034-9b989cc13b76a88cChorleiter Ralf Emge präsentierte in seinen beiden Auftritten die Unterhaltungsmusik vergangener Jahrhunderte: Madrigale des 16. und 17. Jahrhunderts aus England, Italien und Frankreich sowie einige von Felix Mendelssohn-Bartholdys Chorliedern aus der Sammlung „Lieder im freien zu Singen“ aus dem 19. Jahrhundert. Der Chor konnte dabei seine stilistische Variabilität und seine große dynamische threema-20200918-165106-5fe5a9bb4bca331aBandbreite aufs Beste zeigen. Dass der Titel „Lieder im freien zu Singen“ jetzt in der Corona-Pandemie ganz wörtlich genommen programmatisch für den Chorgesang geworden ist, damit konnte niemand rechnen.

Mit unterhaltsamer Musik aus dem 20. und 21. Jahrhundert erfreute die „Reine Männersache“ unter der Leitung von Roman Zöller das Publikum, Chorhits zum Thema Männer und Frauen, Pop, threema-20200918-170140-eaa19354ff816944Gospel aber auch die romantische „Wahre Liebe“ von Leos Janacek wurden gesanglich überzeugend und mit viel Persönlichkeit dargeboten.

Im ersten Konzert am Nachmittag trat auch der Kinder- und Jugendchor Zellhausen mit seiner begeisternden Chorleiterin Katja Berker auf. Die jungen Sängerinnen und Sänger sangen mit klaren Stimmen und wunderbarer sauberer Intonation Lieder und Songs aus Afrika, vom Frühling und Herbst und den Cup-Song aus Pitch-Perfekt mit der entsprechenden Becher-Percussion.

Allen Chören gelang es hervorragend, die besondere Akustik und die Atmosphäre des Ortes zu nutzen und die eigene Freude am Musizieren an das Publikum zu transportieren.

Paul Pinguin bringt nicht nur das Eis am Südpol zum Schmelzen

Kinderchor Zellhausen führt Musical auf

Auf ein frostig-musikalisches Vergnügen hatten sich die Zuhörer eingestellt, die sich am vergangenen Sonntag zu dem Kindermusical „Paul Pinguin will’s wissen“ aufmachten. Doch die Dekoration des Konzertraums mit Ananas, Palmen und Hibiskusblüten, Muscheln und feinem Sand sowie Liegestühlen und aufgeblasenen Flamingos verbreiteten Südseeatmosphäre und ließen erahnen, dass der heutige Nachmittag mit dem Kinderchor Zellhausen einige Überraschungen bieten könnte.

IMG_5565 (2)Als sprichwörtliches Überraschungsei entpuppte sich der Nachwuchs der Pinguineltern Jule Thiel und Julia Schmidt. Ihr frischgeschlüpftes Pinguinkücken ist so ganz anders als erwartet: Er friert, kann Farben sehen und wird gemobbt – ja, auch ein Pinguin kann im falschen Körper geboren sein. Zumindest trifft das auf Paul zu, der sich – großartig gemimt von Pauline Rehm - unter seinen gleichgeschalteten Artgenossen am Südpol wenig heimisch fühlt und sich nur denkt „Wär ich doch ein Känguruh“. Klar, dass Paul am Ende des Musicals sein Glück finden wird. Dafür müssen die fast 40 Mitwirkenden des Kinderchores Zellhausen einen weiten Weg im Bürgerhaus Zellhausen zurücklegen. Seine Reise vom Südpol in die tropischen Gefilde von Hawaii beginnt in der Pinguinschule, wo sich die Lehrerin Finja Lemke vergeblich bemüht, den anwesenden Zöglingen das (Durch-) Zählen beizubringen („1,2,3,4, Fünfuin, so heißt jeder Pinguin“). Klar, dass Paul – der einzige Pinguin mit Namen, nicht in die Gruppe passt, wenn alle anderen nur Nummern sind. Und mit seiner Fähigkeit, nicht nur alles grau in grau zu sehen, grenzt er sich endgültig aus: „Was soll denn Gelb und Rot für ein Grau sein?“, fragen sich die anderen Pinguine.

IMG_5561 (2)Zum Glück gibt es die von Oliver Kellermann phantasievoll gestaltete Pol-Zeitung. Denn eine Stellenanzeige als Künstler im Zoo mit ansprechenden Arbeitsbedingungen bringt Paul endgültig weg aus seiner ungeliebten kalten Heimat. Zwischen all den Zootieren (herrlich als Löwen, Biber und Affen hinter Gittern agierende Sänger aus Chorgruppe 1) fühlt sich Paul zunächst sichtlich wohler. Doch bis auf die Temperatur ändert sich auch dort nicht viel. Auch hier wird stundenlang gezählt, aber das nennt der Zoodirektor – wunderbar gespielt von Hannah Rodekirchen - mit den Gorillas Angelique Haas und Jessica Hess an ihrer Seite, „Schauspieltraining“. Schließlich ist im Zoo alles Show und Pinguine müssen Pinguine spielen. Doch Paul wäre eine Show als Biber mit Lampenfieber lieber.

IMG_5570 (2)Paul freundet sich schließlich mit Pinguin-Dame Paula (Milena Kirchen) an und verlässt auf dem Albatross (Maja Petersen) die beengende Welt des Zoos. Der Flug geht auf die Trauminsel Hawaii, wo quietschvergnügte Hawaii-Boys und -girls mit wunderbar choreografierten Tänzen für ausgelassene Stimmung sorgen. Endlich kann Paul unterstützt von seinem Weggenossen 007 (Karla Wolf) seine Vision eine nie gesehenen Zirkusshow wahr werden lassen und zum guten Schluss gibt es wieder Nachwuchs: Paule 2 (Emma Wolf), die kurzer Hand per Telefon die Großeltern vom Pol zum Pool einlädt.

Chorleiterin Katja Berker, die anfangs noch mit den Kindern zitterte, hatte allerdings nichts mit den eisigen Temperaturen am Pol zu tun. Die anfängliche Aufregung war umsonst. „Es hat super geklappt und die Kinder haben ihre Rollen perfekt gespielt“, lautet da das einhellige Fazit. Dass das Musical ein voller Erfolg war, bestätigten nicht nur die Lacher zwischendurch, sondern vor allem der lange und phrenetische Applaus zum Finale.

Sinfonieorchesterkonzert der Stadtkapelle mit Beteiligung von Frauen- und Männerchor

Am 18. Mai in Seligenstadt und am 19. Mai in Offenbach begleiteten die Sänger des Frauen- und Männerchor das Konzert des Sinfonieorchesters der Stadtkapelle Seligenstadt.

Perlen der Chorsinfonik

Ein Sinfonieorchester, ein großer Chor und drei Solisten – insgesamt etwa 130 Mitwirkende - präsentieren ein Programm mit Perlen aus der sinfonischen Chor- und Orchestermusik, das erwartet man in großen Konzertsälen. Am vergangenen Samstag war dies aber auch in der Seligenstädter Kirche St. Marien zu erleben.

Der Seligenstädter Dirigent Roman Zöller hat gemeinsam mit dem veranstaltenden Sinfonieorchester der Stadtkapelle Seligenstadt dieses Projekt auf die Beine gestellt: der Männer- und Frauenchor des Liederkranz Zellhausen bildete gemeinsam mit dem Singkreis Leidersbach den großen Chor, dazu noch junge und erfahrene Solisten, eine gute Zusammenstellung, das hat der Abend bewiesen.

2019SinfonieorchesterAuf dem Programm standen sechs Werke, jeweils in unterschiedlicher Besetzung. Den fulminanten Auftakt boten die Männerstimmen und das Orchester mit der „Landerkennung“ von Edvard Grieg. Die heldenhafte Geschichte des Olav Trygvason wurde so überzeugend vorgetragen, dass man die Geschichte in Bildern vor Augen hatte. Das Bariton-Solo wurde von Chorsänger Christian Fröhlich klangvoll und hervorragend artikuliert interpretiert. Es folgte mit dem „Schicksalslied“ von Johannes Brahms eines der beiden Werke für großen gemischten Chor und Orchester. Hölderlins Text und die Musik von Brahms zeigen drastisch den Gegensatz auf zwischen der schicksallosen Ruhe und Heiterkeit der Götterwelt und dem Leiden der Menschen. Roman Zöller verstand es bravourös, diese beiden Welten mit Chor und Orchester darzustellen. Danach hatte mit Annika Münch die erste Solistin des Abends ihren Auftritt. Sie interpretierte zusammen mit dem Orchester die „Romance“ aus den 2. Violinkonzert von Henryk Wieniawski. Die junge Künstlerin aus Seligenstadt musizierte dieses hochromantische Werk äußerst ausdrucksstark, von den leisen gefühlvollen Tönen bis zum kraftvollen Strich in den dramatischen Passagen war alles vorhanden. Gespannt darf man die weitere Entwicklung beobachten, denn die 19-jährige bereitet sich gerade auf das Musikstudium vor.

Ein besonders reizvolles Zusammenspiel boten dann die beiden Werke für Männerchor und Alt-Solo. In der Rhapsodie für Alt, Männerchor und Orchester hat Johannes Brahms einen Goethe-Text vertont. Die Mezzosopranistin Simone Garnier aus Friedrichsdorf interpretierte diese Solopartie mit großem Ausdruck, mal innig und eindringlich, dann wieder dramatisch und in allen Lagen klangschön und mit warmem Ton. Das Orchester musizierte ebenso facettenreich und am Ende mündet das Werk in einen gemeinsam von Männerchor und Solistin gesungenen versöhnlichen Choral. Im Kontrast dazu lebt das „Ständchen“ von Franz Schubert, ebenfalls für Alt-Solo und Männerchor, vom neckischen Wechselspiel zwischen Solistin und Chor. Hier durfte das Orchester kurz pausieren, denn die Begleitung übernahm der Pianist Vincent Knüppe und das Konzert bekam dank des leichten und transparenten Musizierens aller Beteiligten kurzzeitig einen kammermusikalischen Charakter. Nach diesem Intermezzo folgte mit der „Fantasie“ für Klavier, Chor und Orchester von Ludwig van Beethoven wieder ein groß angelegtes Werk. Den äußerst anspruchsvollen Klavierpart übernahm Vincent Knüppe, ein vielseitiger und schon bekannter junger Musiker aus Seligenstadt, der in Frankfurt Kirchenmusik und Musikwissenschaft studiert. Beethoven hat sein Werk zunächst wie ein Klavierkonzert angelegt. Es beginnt mit einer großen Einleitung für Klavier solo, von Vincent Knüppe höchst virtuos dargeboten, dann setzt das Orchester ein und gemeinsam bewegen sich die Musiker dann durch die komplexe Verarbeitung der Themen und Variationen Beethovens. Das gemeinsame Musizieren war von großer Spielfreude geprägt, die solistischen Passagen der Bläser gelangen hervorragend, die Streicher überzeugten mit präzisem Spiel und Vincent Knüppe bestach sowohl in den kraftvollen als auch in den spielerisch-virtuosen Passagen. Als Höhepunkt kommt dann in der Reprise noch der große gemischte Chor hinzu. Die Sängerinnen und Sänger sangen mit dem notwendigen großen Klang aber dennoch präzise dieses mitreisende Finale.

Die Dramaturgie war perfekt aufgebaut, denn dieses Finale im Stile von Beethovens 9. Sinfonie riss das Publikum zu stehenden Ovationen und „Bravo“-Rufen hin, die aber dem gesamten Programm und allen Solisten galten.

Kinder- und Jugendchor gestaltet Regenbogen am Bürgerhaus

Wir schaffen das

„Ich habe richtig Sehnsucht nach Euch Kindern!“, so spricht die Chorleiterin Katja Berker in ihren digitalen Zoom-Proben zu den jüngsten Sängerinnen und Sängern aus Zellhausen.Regenbogen2020Katja Berker

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ruht der reguläre Probenbetrieb. Da es für das Singen in Gruppen eine große Anzahl an Auflagen und Unsicherheiten gibt, ist es derzeit noch unklar, wann und in welcher Form das gemeinsame Singen wieder aufgenommen werden kann.


„Gesundheit geht vor“, da sind sich alle Verantwortlichen beim Gesangverein des Liederkranz Zellhausens einig. Und dennoch wird nach Möglichkeiten gesucht, wie man trotz Abstandsregelungen in Kontakt bleiben kann.

So entstand zum einen die Idee der virtuellen Zoom-Treffen und Katja Berker verschickt Übe-Videos für Zuhause. Seit vergangenem Montag wurde nun auch noch ein sichtbares Zeichen gesetzt: Die Kinder und Jugendlichen waren kreativ und gestalteten einen musikalischen Regenbogen, der an der Fensterfront des Bürgerhauses Zellhausen bewundert werden kann. Regenbogen2020

„Bis wir die Noten wieder gemeinsam zum Klingen bringen können, brauchen wir noch ein wenig Geduld, aber zu Hause dürft Ihr Euren Eltern täglich aus Eurer Notenmappe vorsingen!“ Mit diesen Worten verabschiedet sich Katja Berker von den Kids und alle hoffen, dass es bald und gesund weiter gehen wird.

Programm S!NG- Fest der Chöre 2019

… unter Beteiligung der Reinen Männersache

RM-Sing-NeuIsenburg2019


„S!ng“ lautet der proklamatische Aufruf, mit dem Stadt und Kreis für den Chorgesang werben wollen. Vier Chöre präsentieren sich in der Hugenottenhalle und erlauben somit ein Blick auf das große Potential der Chormusik im Kreis Offenbach.


Unterhaltsames aus Rock/Pop und Schlager präsentieren

  • Melody Boys and Girls
  • Jugendchor 2000 aus Obertshausen
  • Soundsation aus Neu-Isenburg
  • Reine Männersache Zellhausen
> Zum Programm <

Männer mögen's heiss - Seligenstadt

In der Serie "Zu guter letzt" singt die Reine Männersache wieder zusammen mit den Mädels im Rathaus Innenhof.
* 31.08.2019 - 19:00 im Rathausinnenhof

Auftritt bei Chor Chorios in Schaafheim

Ein Abend mit vielen Chören bei Chorios in Schaafheim hat uns am 3. November 2018 viel Spaß bereitet. Es war uns eine Freude, die “Schlussnummer“ singen zu dürfen.


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Herbstkonzert von la cappella am 4.Nov.2018

„Wenn die Blätter fallen“ - „la cappella“ lädt ein zu einem Konzert mit und in besonderer Atmosphäre

„Holder Lenz, du bist dahin! Nirgends, nirgends darfst du bleiben! Wo ich sah dein frohes Blüh'n, braust des Herbstes banges Treiben.“ So ist es im „Herbstlied“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy zu hören. Seine Schwester Fanny Hensel vertont dagegen ein Eichendorff-Gedicht mit folgendem Text: „O Herbst, in linden Tagen, wie hast du rings dein Reich phantastisch aufgeschlagen, so bunt und doch so bleich!“

laCappellaKonzert2018Es ist eine facettenreiche Jahreszeit, dieser Herbst. Viele Menschen verbinden ihn mit Vergänglichkeit in der Natur und Abschied. Aber auch Sehnsucht und Trost spielen hier eine wichtige Rolle, denn „treulich bringt ein jedes Jahr neues Laub wie neues Hoffen“, um nochmal das „Herbstlied“ zu zitieren. Mit Feiertagen wie Allerseelen und dem Totensonntag bietet der November Möglichkeiten des Rückblicks und des Erinnerns an vermisste Menschen.

Diesen Themen des Abschieds, der Sehnsucht und der Hoffnung im Herbst nimmt sich der gemischte Chor „la cappella“ des Liederkranz 1903 Zellhausen an, und zwar in einem Konzert am Sonntag, den 04. November um 17 Uhr. „Seele, vergiß sie nicht“ - so ist es im Requiem von Peter Cornelius zu hören, einem der Hauptwerke des Abends. Und gerade dafür eignet sich der Konzertort ganz besonders. In einer Umgebung, in der wir unseren Verstorbenen ganz nah sein können, in der Waldfriedhofshalle in Zellhausen, bringt der Chor unter der Leitung von Ralf Emge stimmungsvolle Chormusik aus der Romantik zu Gehör. Und auch für Tröstliches ist Raum – so in der Musik von Wilhelm Berger und seinem Aufruf „Glaube an ein Wiederseh'n“! Lassen Sie sich berühren von emotionalen Klängen und bewegenden Texten.

Ein Konzert für die Seele!

Karten gibt es im Vorverkauf für 12€/10€ (Schüler, Studenten) bei Getränke Schnetzer / “Der Weinladen“ in Zellhausen, bei „der buchladen“ in Seligenstadt und bei allen aktiven Sängern.


Männerchor bei Chor3 am 15.09.2018

Und wieder einmal fand Chor “Hoch” 3 mit einem Chor des Liederkranz statt. Neben der Sängervereinigung Hausen, der Gesellschaft der Freunde Seligenstadt startete unser Männerchor die diesjährige Veranstaltung.

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Liederkranz Zellhausen feiert 3 Tage Wiesenfest bei schönsten Wetter

Der außergewöhnlich trockene Sommer 2018 machte es möglich, dass die fleißigen Sänger des Liederkranz Zellhausen zwar wieder 4 Zelte für die Besucher des diesjährigen Wiesenfestes unterhalb der Gaststätte Schwanen in Zellhausen aufbauen mussten, aber sie konnten ruhigen Gewissens die Seitenteile und die bewährte Konstruktion zur mittigen Entwässerung der Zeltdächer weg lassen, denn es kam mehr auf den Schatten der Zelte und der Sonnenschirme, als auf Wind und Regenschutz an.

WiesenfestCocktailsTäglich wechselnde Speisen – von der Haxe bis zum Garnelen Spies – neben traditionellem Essen wie Pommes und Würste boten allen Geschmäckern gutes Essen und auch die Getränkeauswahl war groß wie noch nie. Die Herausforderung hier war, alles Bier, Wasser, Schorlen etc. genügend zu kühlen, damit die notwendige erfrischende Wirkung der Getränke erhalten blieb. Als am Freitagabend die Premiere mit dem „Cocktomaten“ stattfand – eine große Auswahl von Cocktails direkt aus dem Automaten – war das aufgrund des Eises in den Longdrinks kein Problem.

Trotz Ferienzeit gelingt es den verantwortlichen auch immer die Abende musikalisch abwechslungsreich zu gestalten: In diesem Jahr kam es neben befreundeten Chören auch zur gelungenen Wiesen-Premiere des Katholischen Musikvereins Zellhausen unter der Leitung von Georg Braun, die wunderbar unaufdringlich aber trotzdem unterhaltsam musizierten. Weiterhin unterhielten die Sänger der Sängervereinigung Mainflingen unter Herbert Simon romantisch die Zuhörer, brillierten die Sänger der Turngemeinde Seligenstadt unter Vize Dirigent Willi Millitzer abwechslungsreich und die Chorfreunde Seligenstadt – Zellhausen animierten die Gäste zum Mitsingen. Abschließend besuchten auch die Kreiselfrösche aus Froschhausen unter Peter Miley musikalisch die Zellhäuser Wiese – Männergesang schöner Melodien mit Gitarrenbegleitung und sogar Trompetensolo rundeten die schönen Stunden in Zellhausen statt. Als der Mond zum Ausklang des Festes am Freitagabend in den Kernschatten der Erde kam, wurde wieder – trotz heißer Temperaturen - ein zufriedenes Fazit der 3 Tage gezogen.

1979 - 2002

1 9 7 9 C h r i s t i a n M a n u s wird nach mehr als 30jähriger überaus erfolgreicher Tätigkeit im Rahmen einer vereinsinternen Feier verabschiedet und mit D r. H a n s J a s k u ls k y der neue musi-
kalische Leiter den Sängern des Männerchores vorgestellt. Im Juni unternimmt der „Große Männerchor” eine Konzertreise nach Venedig und Padua.
1979_Manus_Jaskulsky

1 9 8 1 Im November reist der „Große Männerchor” nach Prag und gibt ein Konzert in der „Kleinen Oper” am Wenzelsplatz.
1 9 8 2 Im November wird vom „Kleinen- und Großen Männerchor” eine Schallplatte mit Werken von Franz Schubert und Heinrich Poos eingespielt.

1 9 8 3 Der „Männerchor” wirkt in Essen und Bochum bei der Uraufführung von Heinrich Poos‘ „Emblemata“ mit. Vom 12. bis 15. Mai feiert der Verein sein 80jähriges Vereinsjubiläum, verbunden mit einem Pokalwettstreit. Während des Festgottesdienstes in der Pfarrkirche wird die neurestaurierte Vereins-fahne von Pater Pio Capponi aus Padua geweiht. Im Juni findet ein Vereinsausflug zum Bodensee statt, mit einer Aufführung der c-moll-Messe von Franz Liszt im Konstanzer Münster.
1 9 8 4 Die Frauen halten Einzug in den bisher männerdominierten Gesangverein. Unter Hannelore Häfner formiert sich der „Frauenchor”.
Beim „Internationalen Chorwettbewerb Franz Schubert” in Wien erreicht der „Große Männerchor” im November einen hervorragenden 4. Platz.
Im Herbst finden sich gesangsinteressierte Jugendliche zusammen und der „Jugendchor” etabliert sich nach einjähriger Pause neu um den Dirigenten Holger Wolf.
1 9 8 5 Zum europäischen Jahr der Musik folgt der „Kleine Chor” im Juli einer Einladung des Berliner Sängerbundes nach Berlin und nimmt am Konzert in der Philharmonie teil. Zur Aufführung kommt eine von Heinrich Poos komponierte Bearbeitung der „Feuerwerksmusik” Händels in Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Berlin. Nach zehnjähriger Leitung übergibt Hubert Frühwein die musikalische Verantwortung des Kinderchores an Holger Wolf.
1985_Berlin_Philharmonie

1 9 8 6 Bevor der gesamte Verein im Sommer einen Ausflug nach Fügen im Zillertal unternimmt, konzertiert er erstmals mit allen Chorgruppen im Bürgerhaus. Roman Zöller wird der neue Dirigent des „Frauenchores”.

1 9 8 7 Im Mai reist der Verein nach Ungarn. Bei einem Konzert in Balatonfüred stellen die Chorgruppen ihr breites Repertoire dem ungarischen Publikum vor. Nach dieser guten Vorbereitung nimmt der „Jugendchor” erstmalig mit „hervorragendem Erfolg” an einem Wertungssingen in Froschhausen teil.
1 9 8 8 Im Januar wird in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum das Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy im Auditorium Maximum der Ruhr-Universität Bochum aufgeführt. Aus Anlass des 85jährigen Vereinsjubiläums finden vom 12. bis 16. Mai die 1. Internationalen Chortage Mainhausen statt. In Zusammenarbeit mit dem 1986 aus den Reihen des Liederkranz gegründeten „Förderkreis Internationale Chortage Mainhausen” (FICM) stellen sich nahezu 100 Chöre aus 20 Ländern in Chorwettbewerben den Juroren. Von einer „organisatorischen Meisterleistung” und einem „Mekka des Chorgesangs” berichten in jenen Tagen die Medien, wobei besonders das Preisträgerkonzert einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.
Im Oktober begibt sich der „Frauenchor” auf eine Konzertreise nach Antwerpen.
1988_ICM

1 9 8 9 Im Mai unternimmt der Jugendchor eine Konzertreise nach Italien.
Aus Anlass des 10jährigen Dirigentenjubiläums von Dr. Hans Jaskulsky finden im Juni zusammen mit allen Chören des Liederkranz Aufführungen von Beethovens „9. Sinfonie” in Zellhausen und Bochum mit dem Orchester „Philharmonica Hungarica” aus Marl statt.

1989_9Sinfonie_Liederkranz

Im August werden die 2. Internationale Chortage Mainhausen in Zusammen-arbeit mit der Alten Oper Frankfurt veranstaltet. Der „Jugendchor” konzertiert mit Teilen aus Bernsteins „West-Side-Story“ in Zellhausen und bei einem internationalen Jugendchor-festival in Alzenau. Im November erhält der „Liederkranz” während einer Feierstunde im Bürgerhaus den „Kulturpreis des Kreises Offenbach”.

1989_Kulturpreis

1 9 9 0 Vom 16. bis 20. Mai trifft sich die Chorelite der Welt zu den 3. Internationalen Chortagen in Mainhausen. Im Oktober reist der „Jugendchor” nach Antwerpen. Der Männerchor nimmt als Kulturpreisträger an den Feierlichkeiten der Kreisverschwisterung Sömmerda und Offenbach in Sömmerda/Thüringen teil. Im November werden Cherubinis Requiem für Männerchor sowie die „Alt-Rhapsodie” und das „Schicksalslied” von Johannes Brahms unter der Leitung von Hans Jaskulsky mit den „Suhler Philharmonikern” in Zellhausen aufgeführt.
1 9 9 1 Am Neujahrstag nimmt der „Liederkranz” an der Aufführung Beethovens „9. Sinfonie” mit dem „Gewandhaus-Orchester Leipzig” unter der Leitung von Kurt Masur teil.
Im April reist der „Frauenchor” nach Italien und gibt ein Konzert in Venedig. In Suhl geben der „Kleine- und Große Männerchor” ein Konzert anlässlich des Jubiläums der „Suhler Singakademie”. Mitglieder des „Liederkranz” nehmen an einer Konzertreise des Chores der Ruhr-Universität-Bochum im Juli nach Padua teil. Zur Aufführung kommt „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms. Dieses Werk bietet der „Liederkranz” im November zusammen mit der „Suhler Singakademie” und den „Suhler Philharmonikern” auch dem Publikum in Zellhausen dar. Vom 29.08. bis zum 02.09 werden die 4. Internationalen Chortage Mainhausen veranstaltet.
1 9 9 2 Im April führen die Liederkranz-Chöre zusammen mit der „Frankfurter Singakademie” und dem „Opernhaus- und Museumsorchester” unter der Leitung von Juri Ahronovitch in der Alten Oper Frankfurt Prokofiews „Alexander Newski” auf. Im Mai folgen der „Kleine- und Große Männerchor” einer Einladung des Deutschen Sängerbundes zum Deutschen Chorfest nach Köln, bei dem in einem Sonderkonzert vorwiegend deutsche zeitgenössische Kompositionen zum Vortrag gebracht werden. Der „Kleine Männerchor” folgt einer Einladung zu einem Konzert nach Mainz. Beim Schott-Chorverlag findet ein Konzert unter dem Motto „Männerchor und Horn” statt.
1 9 9 3 Gary Prott übernimmt für die nächsten Jahre die Leitung des Kinderchores. Im April findet eine Konzertreise des Männerchores nach Prag statt. Im November gewinnt der „Kleine Männerchor” den Hessischen Chorwettbewerb in seiner Klasse und qualifiziert sich für den Deutschen Chorwettbewerb in Fulda. Ein Konzertgenuss der besonderen Art in Zellhausen wird im November ein Konzert mit der „Messe in c-moll” von Franz Liszt und Szenen aus Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg" mit Solisten und dem „Sinfonieorchester Oberhausen e.V.” unter der Leitung von Hans Jaskulsky.
1 9 9 4 Bei der Verleihung des AGEC-Kompositionspreises an Hilger Schallehn bringt der „Kleine Männerchor” die Uraufführung des ausgezeichnen Werkes ”Irische Liebeslieder” während einer Feierstunde im Schloss Waldthausen in Budenheim bei Mainz zu Gehör. Das Konzert wird vom Hessischen Rundfunk aufgezeichnet. Beim Deutschen Chorwettbewerb in Fulda erhält der „Kleine Chor” als bester Männerchor den zweiten Preis (der erste Preis wurde nicht vergeben). Nach diesem Erfolg übergibt Dr. Hans Jaskulsky die Leitung der Männerchöre im Rahmen eines Konzertes in Zellhausen in die Hände von Roman Zöller. Auch für den „Jugendchor” ist nach 10jährigem Bestehen die Zeit für einen Dirigentenwechsel gekommen. Mit Ralf Emge aus Alzenau kann ein Nachfolger für Holger Wolf gewonnen werden. Aus dem Jugendchor wird der „Junge Chor“.
1 9 9 5 Im Frühjahr produzieren die Männerchöre des Liederkranz eine CD mit dem Titel „Romantische Chormusik“.
Vor einem großen begeisterten Publikum präsentieren alle Liederkranzchöre (inkl. Kinderchor) „Carmina Burana“ von Carl Orff unter der Leitung von Roman Zöller.
1 9 9 6 Im Januar unternimmt der Liederkranz mit Unterstützung des Deutschen Musikrates eine Konzertreise auf die Philippinen. In den vier Konzerten präsentieren die Männerchöre des Liederkranz romantische und zeitgenössische Chormusik aus Deutschland und treffen auf interessiertes und überraschend fachkundiges Publikum.
1 9 9 7 Im Mai folgen die Chöre des Liederkranz einer Einladung zum Internationalen Schubert Chorfestival nach Wien und stellen ihr musikalisches Können in Sonderkonzerten im ORF-Sendesaal und im Konzerthaus Wien unter Beweis. Der Männerchor gestaltet das Eröffnungskonzert im „Haus der Musikfreunde” Wien mit.

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Beim Hessischen Chorwettbewerb in Frankfurt wird der „Kleine Chor” 2. Preisträger und qualifiziert sich erneut für den Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg.
1 9 9 8 Holger Wolf und Klaus Herr werden zu gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt. Vom 30. April bis 4. Mai feiert der Liederkranz zusammen mit dem „Sängerchor der Turngemeinde 1848 e.V. Seligenstadt” sein 95jähriges Vereinsjubiläum verbunden mit der Austragung eines Internationalen- und Nationalen Chorwettbewerbs. Beim Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg im Mai wird der „Kleine Männerchor” des Liederkranz 3. Preisträger.
Im Mai finden mehrere Aufführungen von Mendelssohn-Bartholdys Oratorium „Paulus” statt. Dies ist ein Projekt des „Jungen Chores” mit dem Symphonieorchester „Sonorus Minsk” unter der Leitung von Ralf Emge.
Der „Kleine Chor” beteiligt sich im Juni an einem Preisträgerkonzert des Hessischen Chorwettbewerbes beim Hessentag in Erbach.
In einem gemeinsamen Chor- und Orchesterkonzert mit dem „Sängerchor der Turngemeinde 1848 e.V. Seligenstadt” und dem Orchester „Sonorus” aus Minsk hört das Publikum die „c-moll-Messe” von Franz Liszt in einer Instrumentierung von Hans Jaskulsky bei Konzerten in Seligenstadt und Bensheim.
1 9 9 9 Anlässlich des 70. Geburtstages von Heinrich Poos wirken die Männerchöre bei einem Chorkonzert im Sendesaal des Hessischen Rundfunks mit. Gerd Roth wird gleichberechtigter Vorsitzender. Ihren 15. Geburtstag begehen der „Junge Chor” und der „Frauenchor” in der Ausgestaltung eines „Lunch-Konzertes“.
Im August nimmt der „Große Männerchor” an den Feierlichkeiten zu Ehren des 250. Geburtstages von Johann Wolfgang Goethe teil. Vor tausenden Besuchern führen die Männer des Liederkranz auf dem Opernplatz in Frankfurt gekleidet in Frack und Zylinder Goethe-Vertonungen im Stile der Liedertafeln des 19. Jahrhunderts auf.

2000_AOF

Im Oktober folgen die Liederkranzchöre mit Unterstützung des Deutschen Musikrates einer Einladung zu einer zweiwöchigen Konzertreise nach Costa Rica. Die präsentierte Musik des „Liederkranz” wird von den Mittelamerikanern in vollen Konzertsälen begeistert aufgenommen. Im November spielt der Junge Chor seine CD „Audite Nova” ein.
2 0 0 0 Gemeinsam mit der „Kurpfalz Philharmonie” konzertiert der „Junge Chor” im Oktober an zwei Abenden mit Bachs „Messe in A-Dur” sowie dem „Te Deum” des zeitgenössischen estnischen Komponisten Arvo Pärt in Hörstein und Zellhausen.

2 0 0 1 Im Oktober veranstalten die Frauenchöre der „Harmonie” und des „Liederkranz” unter Mitwirkung des „Kammerorchesters der Stadt-kapelle Seligenstadt” gemeinsame Konzerte in Zellhausen und Babenhausen, bei denen u.a. die Messe für Frauenchor von J. G. Rheinberger aufgeführt wird.
Der „Junge Chor” des Liederkranz wird im Dezember beim Hessischen Chorwettbewerb im hr-Sendesaal 3. Preisträger in der gemischten Kammerchorklasse.

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2 0 0 2 Zum zweiten Mal lockt Mittelamerika als Reiseziel: Die Reiseroute führt den „Jungen Chor” mit seinem Chorleiter Ralf Emge neben Costa Rica diesmal auch nach Nicaragua. Konzerte im Auditorio Nacional in San José, der Kathedrale zu Palmares und in der „Casa de los tres mundos“ in Granada werden zu Höhepunkten der Konzertreise. Roman Zöller leitet eine Fortbildung zur Interpretation romantischer deutscher Chormusik für costaricanische Musikstudenten, bei der der „Junge Chor” als Studienchor fungiert.
In der ersten Männerchorklasse beim Gesangswettstreit in Langendernbach belegt der „Große Männerchor” den 1. Preis vor dem Sieger des Hessischen Chorwettbewerbes von 2001, dem MGV Cleeberg.
Ein Vereinsausflug führt Männer- und Frauenchor zum internationalen Adventssingen nach Dresden.
Der „Junge Chor” wird im Dezember in „la cappella” umbenannt.

1954 - 1978

1 9 5 4 Zu alter Form erstarkt, nimmt der Gesangverein ab diesem Jahr wieder regelmäßig an Wettstreiten teil und erringt in Bernbach alle 1. Preise.
1 9 5 9 Zu einem großen Erfolg wird ein Gemeinschafts-Chorkonzert in Viernheim. Ein Pressezitat rühmt die Leistung des „Liederkranz”:
„Für jeden hör- und wenigstens spürbar, verwirklichte sich in diesen Vorträgen des „Liederkranz” Zellhausen der viel benutzte Begriff Kunst, dessen Wesen weit über das technische Können hinausreicht. Kostbares musikalisches Gedankengut von erlesener Form umschlossen, brachten die Sänger dar, ein wirklich dankenswertes Geschenk.”
1 9 6 0 .Vom Hessischen Sängerbund eingeladen, nimmt der „Liederkranz” an der Einweihungsfeier der Bruno-Stürmer-Gedenkstätte in Frankfurt-Schwanheim teil. Der Hessische Rundfunk wird aufmerksam, so dass ab diesem Zeitpunkt wiederholt Aufnahmen im Rundfunkprogramm ausgestrahlt werden.

1 9 6 5 Der „K l e i n e C h o r” wird gegründet. Einige junge Sänger widmen sich verstärkt dem gesellschaftlichen Bereich des Vereins und pflegen primär die Unterhaltungsmusik. Sowohl an Karnevalsveranstaltungen und Bunten Abenden, auch weit über die Grenzen Zellhausens hinaus, wirkt die Gruppe mit großem Erfolg mit.
1970_KleinerChor

1 9 6 8 Vom 21. bis 24. Juni findet das Fest zum 65-jährigen Vereinsjubiläum mit großem Sängerwettstreit statt.
1 9 6 9 Mehr als 25 Jahre hat A l o y s D i s s e r den Verein geführt, als er sein Amt an Josef Buschmann übergibt. Mit viel Engagement und Geschick hat er den Männerchor von Erfolg zu Erfolg geführt und sich maßgebenden Anteil an dem hohen gesellschaftlichen Stellenwert des „Liederkranz" erworben.
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1 9 7 0 Zur Jahreswende bricht der „Kleine Chor” zu einer für damalige Verhältnisse unglaublichen Konzertreise nach Kanada auf. Die heimkehrenden „Stars“ werden bei ihrer Rückkehr von Musikkapellen begrüßt und ein Festzug marschiert durch die Straßen Zellhausens. Dies war der Auftakt für eine Zielsetzung des „Liederkranzes”, Konzertreisen in alle Welt in das Vereinsleben aufzunehmen.

1 9 7 2 Willi Reuter wird für die nächste Amtsperiode zum 1. Vorsitzenden gewählt.
1 9 7 3 Von 29. Juni bis 1. Juli findet das Fest zum 70jährigen Vereinsjubiläum mit großem Sängerwettstreit statt.
1 9 7 4 Mit der Wahl von Wolfgang Wießmann zum 1. Vorsitzenden bricht dessen 24jährige erfolgreiche Amtszeit an. Ihm ist es in erster Linie zuzuschreiben, dass der „Liederkranz” heute aktive Verbindungen zu zeitgenössischen Komponisten, Chören und kulturellen Institutionen auf nationaler und
internationaler Ebene hat. Auf seine Anregung wird in diesem Jahr der „Kinderchor” unter Leitung von Hubert Frühwein ins Leben gerufen und somit der Nachwuchs aktiv gefördert.
1 9 7 5 Als weitere Chorgruppe im Verein startet der „Jugendchor”. Zunächst von Norbert Schneider geleitet, übernehmen später Hannelore Häfner und Richard Beyer die musikalische Leitung.
1 9 7 8 Im April folgt der „Große Männerchor” einer Einladung zu einem Konzert zum 25jährigen Jubiläum des Hessischen Sängerbundes im Kurhaus Wiesbaden. Im gleichen Monat beginnen die Feierlichkeiten zum 75jährigen Vereinsjubiläum mit einem Jubiläumschorkonzert zusammen mit dem Schubertbund Essen. Im Juni findet eine Reise nach Rom mit Konzert im Petersdom und Mitgestaltung des Pontifikalamtes an Fronleichnam statt.

1929 - 1953

1 9 3 0 Josef Wilhelm Rachor löst Adam Wendelin Winter als 1. Vorsitzenden ab. Adam Wendelin Winter wird einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt und so für seine großen Verdienste geehrt.
1 9 3 3 Im Jahre der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten begeht man das Fest der Fahnenweihe. Der Vorsitzende der „Harmonie”, Sebastian Keller, wird Fahnenpate. Schon damals weiß man eine kollegiale Zusammenarbeit der Vereine zu schätzen.
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1 9 3 4 Die politische Situation in Deutschland wird immer undurchsichtiger. So wird unter der NSDAP die Lage für den Verein schwierig. Isaak Hamburger muss aufgrund seiner jüdischen Abstammung den Dirigentenstab niederlegen. Georg Köhler, Chorleiter aus Dietzenbach, übernimmt die Leitung des Chores. Aus politischen Gründen legt auch Josef Wilhelm Rachor sein Amt nieder. Alois Kaiser wird vorübergehend Vorsitzender bis schließlich wieder der Ehrenvorsitzende Adam Wendelin Winter an seine Stelle tritt.
1 9 3 5 Am 15. Juli kann Wilhelm Remle als Nachfolger von Georg Köhler dem Chor vorgestellt werden.

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1 9 3 9 Der Zweite Weltkrieg beginnt. Erneut müssen viele Sänger des Vereins in den Krieg ziehen und kehren nie wieder zurück.
1 9 4 3 Der Verein erhält wieder eine feste Führung, als Aloys Disser zum 1. Vorsitzenden gewählt wird. Anton Rachor übernimmt als Vizedirigent die Leitung des Chores. Die Daheimgebliebenen stellen sich zur Aufgabe, das Los der Kranken und Verwundeten zu lindern. In Aschaffenburg, Frankfurt und Hanau gibt man Konzerte in Krankenhäusern und Lazaretten.

1 9 4 5 Isaak Hamburger kehrt mit seinem Bruder aus dem Konzentrationslager Theresienstadt in seine Heimat Seligenstadt zurück. „Durch glückliche Umstände entgingen beide der Todesmaschinerie, vermutlich durch ihr musikalisches Können, beide spielten in der Lagerkapelle mit.” Er übernimmt wieder die musikalische Leitung des Männerchores.
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1 9 4 8 Isaak Hamburger gibt mit 75 Jahren sein Abschiedskonzert. Christian Manus aus Nieder-Roden wird neuer Dirigent des „Liederkranz”.
1 9 5 1 Der Chor beteiligt sich an der Eröffnungsfeier des Deutschen Sängerfestes in Frankfurt. Mittlerweile ist der Verein auf 246 Mitglieder angewachsen. Neues Vereinslokal wird das Gasthaus
„Zum Schwanen”.
1 9 5 3 50 Jahre besteht der „Liederkranz” in diesem Jahr. Von 1.–3. August findet das Jubiläums-sängerfest auf dem Turnplatz der TGZ statt.

1953_Maennerchor

1903-1928

1 9 0 3 Auf Anregung verschiedener Bürger Zellhausens findet am 29. März im Gasthaus „Zum Schützenhof” in der Pfortenstraße eine Zusammenkunft sangesfreudiger Männer statt, die zur Gründung des Gesangvereins „Liederkranz” führt.
Folgende 22 Gründungsmitglieder kann der Schriftführer verzeichnen:
Kaspar Assion – Franz Burkard – Andreas Marzellin Dieß – Peter Disser – Josef Andreas Disser – Peter A. Gerfelder – Friedrich Gerfelder – Johann Gerfelder – Isaak Hamburger – Jakob Michael Herr – Georg Herr – Franz Lorenz Koch – Peter Koch – Daniel Merget – Alois Schließmann – Joh. Friedrich Schuck – Martin Schuck – Ludwig Simon – Joh. Georg Simon – Adolf Steyh – Friedrich Wießmann – Adam Joseph Zilch

1903_Gruendungsurkunde

    In den Vorstand werden folgende Herren gewählt:

    1. Vorsitzender: Daniel Merget
    2. Vorsitzender: Kaspar Assion
    Schriftführer: Ludwig Simon
    Rechner: Joh. Georg Simon
    Beisitzer: Joh. Friedr. Schuck, Josef Andr. Disser, Jakob Michael Herr

    Dirigent des Vereins ist Isaak Hamburger aus Seligenstadt, ein in Sängerkreisen hochgeschätzter Musiker.
    Das Interesse an der Sache ist anfänglich sehr groß und berechtigt zu den schönsten Hoffnungen. Bald flaut es aber wieder merklich ab; eine Erscheinung, wie sie bei Neugründungen leider sehr oft zu beobachten ist. Hinzu kommt, dass durch häufigen Präsidentenwechsel nur schwer ein einheitliches Streben aufkommt. In den Jahren 1903 bis 1908 hat der Verein 5 Vorsitzende. Es sind die Herren: Daniel Merget, Wendelin Kaiser, Joh. Georg Simon, Ludwig Simon und Andreas Kuhn. Nur durch die unermüdliche und unverdrossene Arbeit des Dirigenten gelingt es, nach und nach neuen Geist und Eifer in den Verein hineinzubringen.

    1 9 0 8 Konrad Adolf Reuter wird am 13. September zum 1. Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Führung nimmt der Verein einen bedeutenden Aufschwung. Die Sängerzahl wächst und die Leistungen sind bald derart, dass der Verein es wagt, an einem Gesangswettstreit teilzunehmen.

    1 9 1 1 In Zeiten grenzenloser Mobilität ist es für uns heute kaum noch
    vorstellbar, dass Sänger für die Teilnahme an besonderen Veranstal-tungen eine mehrstündige Anreise in Pferdefuhrwerken auf sich nehmen. So geschehen als die Sänger des Liederkranz die rund 90 km nach Leihgestern reisen. Die Mühe wird mit dem 2. Klassenpreis und dem 1. Ehrenpreis belohnt.
    1 9 1 4 Am 14. Mai tritt Konrad Adolf Reuter vom Präsidentenposten zurück. Sein Nachfolger ist
    A d a m W e n d e l i n W i n t e r.

    Adam_Wendelin_Winter

    In Urberach erringt der Verein den ersten Klassenpreis, den Ehrenpreis, den höchsten Ehrenpreis und den Dirigentenpreis. Der Erste Weltkrieg beginnt. Am Sonntag, den 2. August, dem ersten Mobilmachungstag, versammeln sich die Sänger zum letztenmal. Viele Sänger ließen ihr junges Leben. Ein schmerzlicher Verlust für die Familien und den Verein.
    1 9 1 9 Ein Jahr nach Beendigung des Krieges kommen die Sänger wieder zusammen. Das Vereinsleben blüht wieder auf.
    1 9 2 1 Die Gesangvereine „Liederkranz” und „Edelweiß” schließen sich zusammen. Der Name Gesangverein „Liederkranz” wird gemeinsam weitergeführt. Der Verein zählt nun 70 Sänger. Vorsitzender bleibt Adam Wendelin Winter. Vereinslokal, Proben- und Veranstaltungsraum ist weiterhin der Schützenhof.
    1 9 2 2 Der Verein beteiligt sich am Gesangswettstreit in Dudenhofen. Es wird der erste Klassenpreis, Ehrenpreis und Dirigentenpreis errungen. Der Verein kann in diesem Jahr 119 Mitglieder verzeichnen.
    1 9 2 4 Beim Gesangswettstreit in Dieburg erringt der Verein bei zehn Konkurrenten in der zweiten Startklasse den 4. Preis.
    1 9 2 5 Wiederum in Dieburg werden der erste Klassenpreis und der höchste Ehrenpreis nach Zellhausen geholt.
    1 9 2 8 Der Verein besteht 25 Jahre. Ein noch erhaltenes Festbuch belegt, dass das Jubiläum mit einem großen Gesangswettstreit, an dem 15 Chöre mit 820 Sängern teilnehmen, begangen wird. Ein Großteil der Sänger muss von einem 12-köpfigen „Wohnungs- und Empfangsausschuss” in dem kleinen Ort Zellhausen untergebracht werden. In diesem Festbuch ist auch die erste gedruckte historische Arbeit über Zellhausen enthalten. Isaak Hamburger wird für 25jährige Dirigententätigkeit in Zellhausen besonders geehrt.
    Nicht nur mit dem Chorgesang beschäftigt man sich. Mit großem Erfolg werden Theaterstücke, sogar Operetten aufgeführt. Der 2. Vorsitzende Bernhard Wießmann macht sich um diese Aufgabe besonders verdient.

    1928_Maennerchor

    Frauenchor_1923

    FB_1928_RS_Titel