3. Juli 2005–Chorwettbewerb Männerchor

Sonntag, 3. Juli 2005
M Ä N N E R C H O R
Alle 1. Preise und Tagessieger beim Chorwettbewerb
des Liederkranz Hasselbach im Taunus.


Männerchor des GSV Liederkranz Zellhausen erhält höchste Punktzahl des gesamten Chorwettbewerbes in Hasselbach!
Mit einem grandiosen Ergebnis kehrte am späten Sonntag Abend der Männerchor des Liederkranz 1903 Zellhausen aus Hasselbach/Taunus zurück. Gemeldet hatte der Chor dort in der 1. Männerchorklasse, die aufgrund von ursprünglich 6 eingeschriebenen Vereinen in die Klasse M1a und M1b zu jeweils 3 Vereinen aufgeteilt wurde, wobei der Liederkranz in M1a gesungen hat. Überraschend zog dann ein Verein aus Eberbach seine Meldung zurück, so dass als direkter Konkurrent in der Klasse M1a nur der MGV Wenden auftrat. Den Sängern des Liederkranz lag allerdings daran, nicht nur gegen diesen Verein mit 75 Sängern zu bestehen. Waren doch in der sogen. Parallel-Klasse M1b Chöre wie Männerchor 1872 Altenmittlau, GV Jugendfreund Watzenborn-Steinberg und die Chorgemeinschaft Ochtendung/Dernbach (90 Sänger) mit seinem schon als Überflieger genannten Dirigenten Marco Herbert erschienen.
Die intensiven Vorbereitungen im Laufe der letzten Monate waren sicherlich ausschlaggebend dafür, dass alle Sänger mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein auf der in einem gesonderten Zelt aufgebauten Bühne auftraten, um dort unter der Leitung ihres Dirigenten Roman Zöller ihr Programm zu singen. Begonnen wurde mit dem neuen Chorwerk "Exaudi Deus" v. Giovanni Gabrieli. Als Volkslied zum Klassensingen wurde "Horch was kommt von draußen rein" v. Christian Heiß präsentiert und zum Höchsten Ehrensingen erfolgte "Es hat ein Schwab' ein Töchterlein" v. Waldemar Klink.
Für alle 3 Vorträge erhielt der Liederkranz Zellhausen von den beiden Preisrichtern Winfried Siegler und Gerd Zellmann die höchste Punktzahl aller Chöre der beiden 1. Männerchorklassen (116, 116, 118) und dadurch mit 350 Punkten, und 4 Punkten Vorsprung vor dem Zeitplatzierten, auch den Dirigenten - und Meisterpreis, zumal auch in den ersten Klassen Frauenchöre und Gem. Chöre nicht annähernd dieses Ergebnis erreicht werden konnte.
Selbstverständlich war der Jubel groß, als den Sängern die drei Pokale für Klassensingen, Höchstes Ehrensingen und Meisterpreis überreicht wurden. Jedem Sänger war dieser Erfolg aber auch Ansporn für den kommenden Sonntag, an dem der Chor zum Hessischen Chorwettbewerb nach Frankfurt (Hessischer Rundfunk) fährt, um dort an der Ausscheidung zum Deutschen Chorwettbewerb teilzunehmen. Zur besonderen Vorbereitung hierfür gehörte denn auch die Besonderheit, dass der Liederkranz während des Chorwettbewerbs in Hasselbach auch noch drei weitere Chorwerke aufführte, damit diese ebenfalls von der Jury bewertet werden konnten. Dies allerdings außerhalb der Konkurrenz. Somit sang der Männerchor an diesem Nachmittag sechs Chorwerke in einem Auftritt, wie dies auch beim Hessischen Chorwettbewerb der Fall sein wird. Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass der Chor mit ähnlich gutem Erfolg auch am kommenden Sonntag nach hause kommt.

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10. Juli 2005– Hessischer Chorwettbewerb

Sonntag, 10. Juli 2005
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(hr-Sendesaal, Hessischer Chorwettbewerb)


Zwei Chorgruppen des GV Liederkranz Zellhausen mit sehr gutem Erfolg am Hessischen Chorwettbewerb teilgenommen.
Für den "Männerchor" und "La Cappella" des Gesangvereins Liederkranz Zellhausen war die Teilnahme am 11. Hessischen Chorwettbewerb 2005 das große Ziel dieses Jahres. Gilt doch diese Chorveranstaltung, die vom Hessischen Sängerbund im großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt ausgerichtet wurde als Qualifikationswettbewerb zum 7. Deutschen Chorwettbewerb in Kiel, der vom 20. - 28. Mai 2006 ausgetragen werden wird. Dort treffen dann die Sieger bzw. Punktbesten in den verschiedenen Chorkategorien, die in allen Bundesländern ermittelt werden, aufeinander, um die derzeit besten deutschen Chorgruppen zu ermitteln.
Erfahrungsgemäß suchen deshalb, ohne vorherige Qualifikation, nur die Chorgruppen den Hessischen Chorwettbewerb auf, die sich aufgrund ihres derzeitigen Leistungsvermögens berechtigte Chancen ausrechnen, in ihrer Gruppe gewinnen zu können oder eine entsprechend hohe Punktzahl von der Jury zu erhalten.
Erfreulich für den Liederkranz Zellhausen, dass beide Chorgruppen sehr erfolgreich teilnehmen konnten. So konnten die Sängerinnen und Sänger von "La Cappella" unter ihrem Dirigenten Ralf Emge in der Kategorie A 1 für Gemischte Chöre bis 36 Mitwirkende mit 22,6 Punkten den ersten Platz erreichen. Hierzu war es erforderlich, neben dem Pflichtstück "Ride la primavera" von Heinrich Schütz vier weitere Chorwerke aus unterschiedlichen Epochen vorzutragen, um der Jury ein umfassendes Bild über das Leistungsvermögen des Chores zu geben. So kamen noch das "Herbstlied" von Felix Mendelssohn Bartholdy, das "Abschiedslied" von Johannes Brahms, die "Ballad of green Broom" von Benjamin Britten und als letztes "Dein alter Samba" von dem 1952 geborenen Matthias Nagel zum Vortrag.
Dem Männerchor des Liederkranz gelang es, unter seinem Dirigenten Roman Zöller,
in der Kategorie Männerchöre ab 37 Mitwirkende mit 22,0 Punkten zwar nicht den ersten Platz zu erreichen, erhielt allerdings aufgrund des ausgesprochen hohen Niveaus speziell in der Männerchorklasse, (so der Wortlaut des Präsidenten des Hessischen Sängerbundes Jürgen Raach), die Option am Deutschen Chorwettbewerb in Kiel teilzunehmen. Auch hier waren, neben dem Pflichtstück "Abschied op. 27" von Mathieu Neumann, weitere vier Chorwerke zu singen: "Exaudi Deus" von Giovanni Gabriele, "Lebe wohl" von Friedrich Silcher, "Ave Regina coelorum" von Vytautas Miskinis und "Horch, was kommt von draußen rein?" von Christian Heiß.
Damit hat der Männerchor zweifellos sein hochgestecktes Ziel erreicht und kann mit viel Engagement und Enthusiasmus auf den Deutschen Chorwettbewerb hinarbeiten.
Wertung:

mit hervoragendem Erfolg teilgenommen 25,0 bis 23,0 Punkte
mit sehr gutem Erfolg teilgenommen 22,9 bis 21,0 Punkte
mit gutem Erfolg teilgenommen 20,9 bis 16,0 Punkte
Kategorie C 2: Männerchöre ab 37 Mitwirkende

1. Harmonie Lindenholzhausen, Martin Winkler, 23,5 Punkte
2. MGV Liederkranz Cleeberg, Matthias Schmitt, 23,0 Punkte
3. Liederkranz 1903 Zellhausen, Roman Zöller, 22,0 Punkte
Kategorie A 1: Gemischte Chöre bis 36 Mitwirkende

1. „La Cappella” Liederkranz 1903 Zellhausen, Ralf Emge, 22,6 Punkte
2. Chantarelle Hadamar, Christoph Hilfrich, 21,0 Punkte
3. Swensk Ton e.V. Frankfurt, Nils Kjellström, 19,3 Punkte
Kategorie E: Knabenchöre – Gemischte Stimmen

Wiesbadender Knabenchor, Roman B. Twardy, 18,9 Punkte
Kategorie D 2: Mädchenchöre/gleichstimmige Jugendchöre

Vokalkreis der Friedrich-Ebertschule Gießen-Wieseck,
Karl T.Sames, 21,0 Punkte
Kategorie D 1: Gemischte Jugendchöre

Jugendchor am Alten Kurfürstlichen Gymnasium Bensheim,
Manfred Hain, 23,4 Punkte
Kategorie B 2: Frauenchöre ab 37 Mitwirkende

Frauenchor Cäcilia Lindenholzhausen, Matthias Schmidt, 22,2 Punkte
Kategorie B 1: Frauenchöre bis 36 Mitwirkende

1. Cantando Cantabile Taunusstein, Martin Winkler, 23,0 Punkte
2. Chor „Die MusiTanten” Idstein, Enikö Szendrey, 17,3 Punkte
Kategorie C 1: Männerchöre bis 36 Mitwirkende

Kleiner Chor Cäcilia Lindenholzhausen, Matthias Schmitt, 23,0 Punkte
Kategorie G 2: Jazz-vokal et cetera (mit Begleitung)

Voices in Motion Griesheim, Stephanie Miceli, 24,2 Punkte
Kategorie A 2: Gemischte Chöre ab 37 Mitwirkende

1. ensemble vocale Lindenholzhausen e.V., Andreas Jung, 23,0 Punkte
2. Zwischen Töne Bad Vilbel e.V., Herbert Helfrich, 22,1 Punkte
3. CanTaunus Bad Homburg, M. Opeskin, W. Gatscher, 21,2 Punkte
4. GSL-Gemischter Chor Groß-Umstadt, Werner Utmelleki, 19,3 Punkte
Kategorie G 1: Jazz-vokal et cetera (a cappella)

1. Soundsation Neu-Isenburg, Dr. Matthias Becker, 23,5 Punkte
2. Sing'n'Swing Nordenstadt, Clemens Schäfer, 22,6 Punkte
3. GrimmMisch Chor e.V. Steinau, Peter Grimm, 21,5 Punkte
4. Jazzchor Groß-Umstadt, Werner Utmelleki, 20,1 Punkte

LaCappella_Sendesaal

Maennerchor_Sendesaal

8. Oktober 2005–Männerchor gewinnt Chorfestival

8. Oktober 2005
M ä n n e r c h o r
2. Hessisches Chorfestival, Dautphetal
GEWINNER DES HESSISCHEN CHORPREISES 2005 –

Liederkranz Zellhausen –
1. Sieger beim Hessischen Chorfestival 2005

Besser hätte es kaum kommen können. So war die einhellige Meinung aller Sänger des Männerchores vom "Liederkranz 1903 Zellhausen", nach dem die Ergebnisse des 2. Hessischen Chorfestivals in der Hinterlandhalle von Dautphetal - Dautphe verkündet waren. Denn den Sängern unter der Leitung ihres Dirigenten Roman Zöller war es tatsächlich gelungen, in der Männerchorklasse A und letztlich von allen 17 angetretenen Männerchören die höchste Punktzahl - 22,7 Punkte - und damit den ersten Platz zu erreichen. Der Chor ist damit auch "Gewinner des Hessischen Chorpreises 2005".
Der Weg zu diesem grandiosen Erfolg war allerdings nicht einfach. Musste der Chor sich doch zur Teilnahme an diesem Wettbewerb im vergangenen Jahr durch eine entsprechende Leistung innerhalb eines Wettbewerbes für die Klasse A der Männerchöre qualifizieren, was erwartungsgemäß ja auch gelang. Für das Hessische Chorfestival war dann auch noch ein Pflichtstück zu erarbeiten.
Mit großen Erwartungen und einer tüchtigen Portion Selbstbewusstsein trat der Männerchor dann am vergangenen Sonntag in der evangelischen Pfarrkirche von Dautphe als letzter Chor der Männerchorklasse A auf. Als erstes erklang das Chorwerk "Abschied" von Mathieu Neumann (1867 - 1928), gefolgt von dem Pflichtstück "Der träumende See" von Robert Schumann (1810 - 1856). Das sehr anspruchsvolle und neu erarbeitete Chorwerk "Ave Regina coelorum" von Vytautas Miskinis (1954) folgte und zum Abschluss sang der Chor das Volkslied "Horch, was kommt von draußen rein" von Christian Heiß (1967). Hoch konzentriert hatten alle Sänger unter ihrem Dirigenten Roman Zöller das gebracht, was sie in den vergangenen Wochen und Monaten in den vielen Chorproben gelernt hatten und jeder war wohl auch mit seiner Leistung und natürlich mit der Leistung des gesamten Chores zufrieden. Nur hatte man keinerlei Information, wie denn die Leistungen der übrigen Männerchöre war, da es keine Möglichkeit gab, diese auch zu hören.
Um die Zeit bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse sinnvoll zu nutzen, fuhr der Chor in das nahe gelegene Marburg, um dort an einer organisierten Stadtführung teilzunehmen. Bei dem schönen Wetter war das eine sehr aufschlussreiche und gelungene Besichtigung der von historischen Gebäuden reich bestückten Universitätsstadt. Zurück in Dautphe konnten alle Beteiligten dann am Abend in der voll besetzten Hinterlandhalle endlich das Ergebnis hören. Völlig klar, dass der Jubel bei den Sängern des Liederkranz riesengroß war und alle ihren Vorstand und natürlich ihren Dirigenten beglückwünschten.
Für den Gesangverein Liederkranz geht somit ein sehr erfolgreiches Jahr dem Ende entgegen. So hatten die Sängerinnen und Sänger der Chorgruppe "La Cappella" bei dem internationalen Chorwettbewerb in Lindenholzhausen in der Klasse der Gemischten Chöre die beste Bewertung aller deutschen teilnehmenden Chöre erreicht und konnten auch beim Hessischen Chorwettbewerb in Frankfurt die höchste Punktzahl in ihrer Klasse ersingen. Dem Männerchor gelang Ähnliches. So erhielt der Chor beim Gesangswettstreit in Hasselbach den 1. Preis in der 1. Männerchorklasse und zusätzlich die höchste Punktzahl aller an diesem Wettbewerb teilnehmenden Chöre. Auch beim Hessischen Chorwettbewerb in Frankfurt konnte der Chor ein Ergebnis erreichen, das ihm die Option zur Teilnahme am Deutschen Chorwettbewerb im kommenden Jahr in Kiel offen lässt. Und jetzt noch den 1. Preis beim Hessischen Chorfestival. Das bestätigt den Vorstand und die Dirigenten in ihrer Arbeit und macht die verschiedenen Chorgruppen sicher attraktiv für neue und interessierte Sängerinnen und Sänger.












Ergebnisse des 2. Hessischen Chorfestivals am 8. Oktober 2005 in Dautphetal

Kategorie A – Männerchöre
GV Taunusliederzweig 1875 Altenhain/Ts., Leitung: Wolfgang Hauck 20,2 Punkte
MGV Eintracht 1876 Dautphe, Leitung: Uwe Henkhaus 19,4 Punkte
Männerchor Cäcilia Lindenholzhausen, Leitung: Matthias Schmitt nicht teilgenommen
MGV Liederkranz 1850 Niederzeuzheim, Leitung: Jürgen Faßbender 22,6 Punkte
Sangesfreunde Kleebachtal Oberkleen, Leitung: Erich Reusch 21,4 Punkte
Liederkranz 1903 Zellhausen, Ltg.: Roman Zöller 22,7 Punkte, Hess. Chorpreis
Kategorie B – Männerchöre
Oranienquartett Dillenburg, Leitung: Lutz Schäfer 19,3 Punkte
MGV Eintracht 1877 Dorndorf e.V., Leitung: Rudolf Born 19,1 Punkte
MGV 1875 Falkenstein, Leitung: Mark Opeskin 17,6 Punkte
Die Singgemeinschaft Königstein, Leitung: Wolfgang Gatscher 18,0 Punkte
Nassovia-Frohsinn Philippstein, Leitung: Jens Röth nicht teilgenommen
GV Eintracht Steinbach, Leitung: Axel Pfeiffer 20,5 Punkte, Hess. Chorpreis
GV Harmonie Watzenborn-Steinberg, Leitung: Jochen Stankewitz 20,0 Punkte
GV Germania 1873 Weißkirchen, Leitung: Mark Opeskin nicht teilgenommen
MGV 1873 Wald-Michelbach, Leitung: Hans-Joachim Karl 20,0 Punkte
Kategorie C – Männerchöre
MGV Eintracht 1889 Allendorf, Leitung: Ralf Schmidt 16,7 Punkte
MGV Liederkranz 1920 Biblis e.V., Leitung: Beate Leisner 17,3 Punkte
MGV Eintracht 1884 Hettenhain, Leitung: Andreas Dürr 17,7 Punkte, 1. Preis
MGV 1921 Stockstadt, Leitung: Christhard Janctzki nicht teilgenommen
MGV 1919 Uffhausen, Leitung: Werner Dietrich 15,9 Punkte
Kategorie A – Frauenchöre
Frauenchor Horbach, Ltg.: Johannes Eisenberg 23,1 Punkte, Hess. Chorpreis
Frauenchor Cäcilia Lindenholzhausen, Leitung: Matthias Schmitt nicht teilgenommen
Frauenchor des GV 1910 Maulbach, Leitung: Uwe Henkhaus 21,2 Punkte
Frauenchor des GV Harmonie Watzenborn Steinberg, Leitung: Jochen Stankewitz 18,7 Punkte
Kategorie B – Frauenchöre
Frauenchor des MGV 1875 Falkenstein, Leitung: Mark Opeskin 17,7 Punkte
GV Eintracht Rothenbergen, Leitung: Andreas Rink 18,4 Punkte
FC des Sängerbund 1851 Vockenhausen e.V., Leitung: Enikö Szendrey-Kurpjuweit nicht teilgen.
Cantus Wirena Wehrheim, Leitung: Mark Opeskin 20,5 Punkte, Hess. Chorpreis
Kategorie C – Frauenchöre
GV Sängerkranz 1896 Bersrod e.V., Leitung: Rainer Geitel 16,5 Punkte
Viva la Musica e.V. Hofheim, Leitung: Hildegard Pöppe 19,2 Punkte, 1. Preis
GV 1806 Wallerstädten e.V., Leitung: Helmut Happel nicht teilgenommen
Kategorie A – Gemischte Chöre
CanTaunus Bad Homburg, Leitung: Mark Opeskin/Wolfgang Gatscher 22,2 Punkte
GV Harmonie Daubringen, Leitung: Peter Schmitt 22,2 Punkte
GV Teutonia Nordeck, Leitung: Torsten Schön 22,8 Punkte, Hess. Chorpreis
GV Frohsinn Oppershofen, Leitung: Axel Pfeiffer 22,7 Punkte
Klasse B – Gemischte Chöre
GV Eintracht 1870 Arheilgen, Leitung: Ute Süß 17,2 Punkte
Frankfurter Singgemeinschaft 1949 e.V., Leitung: Kathrin Schmitt nich teilgenommen
Gesangverein 1882 Hofbieber e.V., Leitung: Mathias Dickhut 20,4 Punkte
Gesangverein 1910 Maulbach, Ltg: Uwe Henkhaus 21,6 Punkte, Hess. Chorpreis
GV Eintracht Rodheim-Bieber e.V., Leitung: Rainer Geitel 19,8 Punkte
Cantus Wirena Wehrheim, Leitung: Mark Opeskin 19,1 Punkte
Klasse C – Gemischte Chöre
GV Liederkranz Allertshausen e.V., Leitung: Jörg Rainer Becker 17,8 Punkte
Regenbogenchor Bad Nauheim, Leitung: Martin Schubert nicht teilgenommen
GV Sängerlust Brandau, Leitung: Beate Leisner 18,1 Punkte
Gesangverein 1889 Kemel e.V., Leitung: Andreas Dürr 17,2 Punkte
Frohsinn 1869 Ockstadt, Ltg.: Martin Schubert 22,3 Punkte, Hess. Chorpreis
Chorensemble „Da Capo“ d. Frohsinn Wernborn e.V., Leitung: Martin Schubert nicht teilgenommen
Kategorie A - Jazz, Pop, etc.
Bird´s Talk Frankfurt, Leitung: Regina Klein 17,9 Punkte
VocAlive Griesheim, Leitung: Stefanie Miceli, 24,2 Punkte, Hess. Chorpreis
Chor L´esperance e.V. Hattersheim, Leitung: Carsten Koch 18,7 Punkte
Soundhaufen Maulbach, Leitung: Uwe Henkhaus 18,3 Punkte
Soundsation Neu Isenburg, Leitung: Dr. Matthias Becker 23,5 Punkte
Chor „Sing´n´Swing” im GV Concordia Nordenstadt, Leitung: Clemens Schäfer 20,0 Punkte
„Sweet Viala“ im GrimmMisch-Chor e.V. Steinau, Leitung: Peter Grimm 18,6 Punkte
Klasse B – Jazz, Pop, etc.
„Felicita“ Großen-Buseck, Leitung: Rainer Geitel 20,1 Punkte, Hess. Chorpreis
Chor „Mikado“ im Volkschor Pfungstadt e.V., Leitung: Jürgen Rutz 15,4 Punkte
Chor „Tontauben“ im GV Germania Weißkirchen, Leitung: Mark Opeskin 20,0 Punkte

Klasse E – Leistungschöre mit besonderer Struktur

Klangfarben Gießen, Leitung: Axel Pfeiffer 24,5 Punkte, Hess. Chorpreis
Chanterelle Hadamar, Leitung: Christoph Hilfrich 22,3 Punkte
Leistungsklasse Jugendchöre
Gutenbergschule Wiesbaden, Ltg. Gerd Rixmann 19,0 Punkte, 1. Preis
Förderkreis für Kinder- und Jugendchorgesang Wixhausen e.V., Ltg.: Alexander Franz 17,5 Punkte
Leistungsklasse F – Vokalensembles
Junge Vocalisten Angenrod Ltg. Sabine Spahn 23,0 Punkte, Hess. Chorpreis
„Ad hoc-Chor“ im GV Ludwig Uhland Obernhain, Leitung:Margarete Kolaß 21,1 Punkte
Chor „Faulbachlerchen“ im GV Frohsinn Winkels, Leitung:Dr. Michael Jung 19,3 Punkte
Leistungsklasse Kinderchöre
Kammerchor Dillenburg Figuralchor der Ev. Kirchengemeinde, Ltg. Karl-Peter Chilla 19,2 Punkte
United Voices Maria-Ward, Ltg.: Wolfram Gaigl, 20,9 Punkte, Hess. Chorpreis

10. Dezember 2005 - Adventscafe

Samstag, 10. Dezember 2005
A D V E N T S C A F E

(Für alle Mitglieder,Freunde und Gönner des Vereins,
im Gasthaus zum Schwanen)

26. November 2005 - 10 Jahre - Jubiläumsbenefizkonzert

Samstag, 26. November 2005
C HO R F R E U N D E
(10 Jahre – Jubiläumsbenefizkonzert
im RIESEN-SAAL in Seligenstadt)

Chorfreunde Zellhausen-Seligenstadt

Frauenchor des Liederkranz 1903 Zellhausen

Männerchor des Liederkranz 1903 Zellhausen

Chorfreunde - Konzert  im "Riesen" begeisterte Besucher

Am vergangenen Samstag Abend stand der "Riesensaal" ganz im Zeichen der Chormusik. Eingeladen hatten die "Chorfreunde Seligenstadt-Zellhausen" anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens zu einem Benefiz-Konzert zugunsten der beiden sozialen Einrichtungen "Lichtblick" Seligenstadt und "Lebenshilfe" Hanau-Steinheim. Die Chorfreunde und die vier eingeladenen Chöre gaben quase ihre Visitenkarte ab, indem sie aus ihrem Repertoire einen repräsentativen Querschnitt präsentierten. Die hohen Erwartungen, die aufgrund des Programms zweifellos bei dem fachkundigen Publikum geweckt wurden, konnten denn auch bei nahezu allen Vorträgen erfüllt werden.

Besonders gespannt waren die Zuhörer auf das Leistungsniveau der Chorfreunde Seligenstadt-Zellhausen, die unter der Leitung ihres Dirigenten Alfons Wolf  mit dem erstmals aufgeführten und sehr anspruchsvollen Chorwerk von Robert Schumann, "Die Minnesänger" eingangs sofort ihre aufmerksamen Zuhörer von ihrem Können überzeugen konnten. Mit dem "O vos mones" von G.P. da Palestrina, einem äußerst facettenreichen geistlichen Chorwerk des 16. Jahrhundert, bewiesen die Chorfreunde, dass sie vor allem diese Art der Chormusik beherrschen, zumal sie ihre Hauptaufgabe darin sehen, zu Begräbnissen von Chormitgliedern der beiden Vereine Sängerchor der Turngemeinde Seligenstadt  und Liederkranz Zellhausen zu singen. Mit dem Volkslied "Wenn ich ein Glöcklein wär" von Otto Fischer überzeugten die Sänger dann unter der Leitung von Reinhold Merget, ihr Publikum vollends, dass sie ein breit gefächertes Programm beherrschen.

Der "Frauenchor" des Liederkranz Zellhausen präsentierte sich einmal mehr an diesem Abend unter der Leitung seines Dirigenten Roman Zöller in bestechender Form.  Mit den vier Chorwerken "Sommerpsalm" und "In den Bergen ist Licht"    von den schwedischen Komponisten  Waldemar Alen und Wilhelm Peterson-Berger, sowie "Wo warst Du" von Selga Mence und "I will follow him" aus dem Film Sister Act, spannte der Chor einen bunten Bogen seines Repertoires zur Begeisterung des Publikums im voll besetzten Riesensaal. Besonders hervorzuheben war das ausdrucksvoll gesungene und von virituoser Klavierbegleitung untermalte Werk der lettischen Komposition "Wo warst Du".

Nicht minder gut vorbereitet stellte sich der Männerchor des Sängerchores der Turngemeinde 1848 e.V. Seligenstadt   mit ebenfalls vier Chorstücken den Zuhörern vor. Mit dem Madrigal aus der Renaissance "Wohlauf Ihr Gäste" v. Erasmus Widmann brachte der Chor gekonnt seine Stärken zur Geltung. Die beiden Stücke "Gram" und "Der Wunderborn" von Anton Dvorak, die durch die "Sinfonie aus der neuen Welt" bekannt wurden und am Klavier von Caroline Neubauer und Jens Horch begleitet, überzeugten  die Zuhörer ebenso, wie der abschließende Gospelsong von James Erb "Shenandoah" von der hervorragenden Chorarbeit, die Christoph Dombrowski mit seinen Sängern leistet.

Mit dem "TGMix" Sängerchor der Turngemeinde 1848 e.V. Seligenstadt stellte sich ein relativ junger, vor etwa zwei Jahren gegründeter gemischter Chor vor, mit dem der Sängerchor offensichtlich eine Lücke in der  Seligenstädter Chorszene geschlossen hat. Hier finden sich erfreulich viele Sängerinnen und Sänger zu einem sehr schön musizierenden Ensemble zusammen. Auch dieser Chor brachte vier Chorwerke zu Gehör. Zunächst ein "Ständchen" v. Rolf Hartmann, das der Chor unter Christoph Dombrowski speziell den Chorfreunden widmete. Das Spiritual "Wide ribber" v.  Hans Zimmergren schloß sich an und mit den beiden Popsongs in Bearbeitung für gemischten Chor "Only you" v. Sigurd Barret und "Time to leave" v. Franz Herzog rundete TGMix seinen Auftritt ab. Anhaltender Beifall war der Lohn für die sehr schön und ausdrucksvoll dargebrachten Leistungen des TGMix.

Wenn der Männerchor des Liederkranz Zellhausen die Bühne betritt, erwartet das Publikum stets eine außerordentliche Leistung. Hat der Chor doch vor kurzem das 2. Hessische Chorfestival in der höchsten Männerchorklasse gewonnen und sollte sich demzufolge derzeit auf einem entsprechend hohen Niveau bewegen. Die Zuhörer wurden bei keinem der vier Chorwerke in ihren Erwartungen enttäuscht. Schon mit dem ersten Stück "I will praise thee, O Lord", einem äußerst intensiven Gebet  v. Knut Nystedt, demonstrierte der Chor unter Roman Zöller  seine ausgewogene und stets kontrollierte Klangfülle. In völligem Kontrast hierzu stand das sich anschließende Stück "Der träumende See" v. Robert Schumann, bei dem extremes Piano und ebenso filigrane Artikulation gefordert ist und das der Chor hervorragend meisterte. Ein weiteres anspruchsvolles Chorwerk, am Klavier von Christoph Dombrowski begleitet, folgte. Mit Franz Schuberts "Nachtgesang im Walde" konnte der Männerchor auch hier sein hohes gesangliches Niveau bestätigen. Mit dem facettenreichen und virituos vorgetragenen Shanty "What shall we do with the drunken sailor", in einem Arrangement von Robert Shaw überzeugte der Chor dann vollends die Zuhörerschar und wurde mit enthusiastischem Beifall belohnt.

In ihrem zweiten Auftritt brachten die Chorfreunde erneut drei Stücke aus ihrem umfangreichen Repertoire zum Vortrag. "Warum kommst Du, Bajazzo", ein Liebeslied nach Text u. Melodie von unbekannten Zigeunern, gefolgt von Hansjakob Heuken's "Über die Heide" und dem Stück "Liebesleid" aus dem Zyklus "Irische Liebeslieder" von Hilger Schallehn, wurden von lang anhaltendem Beifall belohnt.

Als ein weiteres Zeichen ihrer seit vielen Jahren engen Zusammenarbeit bezeichnete der Veranstalter den gemeinsamen Auftritt des Sängerchores der Turngemeinde Seligenstadt und des Männerchores Liederkranz Zellhausen. Die "Untreue", dirigiert von Christoph Dombrowski und "Die Nacht" von Franz Schubert, unter dem Dirigat von Roman Zöller beendeten das sehr kurzweilige und abwechslungsreiche Chorkonzert der Chorfreunde Seligenstadt-Zellhausen, nicht ohne, dass eine Zugabe, dirigiert von Alfons Wolf den Schlusspunkt setzte.

Noch lange feierten die Sängerinnen und Sänger diesen gelungenen Abend, bei dem auch "Lichtblick Seligenstadt" und "Lebenshilfe Hanau" durch die reichhaltigen Spenden Gewinner des Benefizkonzertes waren.

20. November 2005–Konzert la cappella

Sonntag, 20. November 2005
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Evangelische Kirche Seligenstadt
- Konzert -

Mensch, die Figur der Welt vergehet mit der Zeit
Konzert bei Kerzenschein von „la cappella”
Am vergangenen Sonntag präsentierte der gemischte Chor „la cappella“ des Gesangvereines Liederkranz Zellhausen unter seinem Leiter Ralf Emge in der evangelischen Kirche zu Seligenstadt ein stimmiges Konzert mit Chorwerken aus Barock und klassischer Moderne, umrahmt von Orgelmusik aus dem 17. Jahrhundert. Das Präludium e-Moll des norddeutsch-barocken Komponisten Nicolaus Bruhns, interpretiert vom Rüsselsheimer Dekanatskantor Jens Lindemann, leitete das Konzert stimmungsvoll ein. Mit dem Totentanz des Komponisten Hugo Distler stand ein Werk des 20. Jahrhunderts auf dem Programm. Der danse macabre beflügelt seit dem 14. Jahrhundert die Fantasie von Künstlern und wird zum Sujet der bildenden und darstellenden Kunst. Der vom Tod angeführte Reigen von Personen unterschiedlichen Alters und Standes ist auch Gegenstand der a cappella Vertonung Distlers. Als Organist und Chorleiter an Sankt Jacobi zu Lübeck ließ sich Distler von der Bildfolge und den Versen der „Lübecker Totentanzkapelle“ inspirieren. Er entwickelte aus zwölf der 36 Strophen sowie Texten aus der barocken Gedichtesammlung „der Cherubinische Wandersmann“ seinen Totentanz in neobarocker Klangsprache. In gesprochenen Dialogen des Todes (Eugen Tambosi) mit Persönlichkeiten von Kaiser bis Kind (Mitglieder des Chores) werden die Taten des Lebens aufgerechnet. Eingeleitet werden diese durch eine Flötenintonation (Daniela Wolf) sowie eine Motette. Eugen Tambosi als Tod konnte durch Timbre und Nachdrücklichkeit gelungen die Vergänglichkeit allen Seins vor Augen führen und regte zum Nachsinnen an. Der Chor überzeugte durch Homogenität und Ausdrucksstärke. Die rhythmische Komplexität wurde souverän bewältigt. Als weiteres Orgelwerk präsentierte Jens Lindemann im Anschluss sechs Variationen über „Da Jesus an dem Kreuze stund“ des Schütz-Zeitgenossen Samuel Scheidt. Am Mottetenstil angelehnt bildete diese Choralbearbeitung eine stimmige Überleitung zu den Musikalischen Exequien Heinrich Schütz', mit denen der Chor sein Konzert beendete. Die dreiteilige Begräbnismusik anlässlich der Beisetzung des Grafen Heinrich Posthumus von Reuss für Soli und Chor konnte durchweg überzeugen. Begleitet von der Continuo-Gruppe um Jens Lindemann (Orgel) und Christian Zincke (an der wunderbar schnarrenden Violone) gelang dem Chor ein schlanker Barockklang. Überraschend homogen auch die aus dem Chor rekrutierten Solisten. Die Interpretation Ralf Emges zeichnete sich durch gründliche Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis aus. Selbst die Mehrchörigkeit der venezianischen Schule wurde durch den Fernchor auf der Empore demonstriert. Einziger Wehrmutstropfen hier die für diesen Effekt nicht optimale Akustik der evangelischen Kirche. Langanhaltender Applaus im vollbesetzten Gotteshaus belohnte die Mitwirkenden für die bemerkenswerte Leistung. Der Chor bewies eindrucksvoll, daß er auf einem für einen Laienchor beachtlich hohen Niveau musiziert und Werke verschiedener Epochen stilsicher interpretieren kann. Im Ergebnis ein tolles Konzert mit einem interessanten Programm.
Christian Hesse

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